Von der Kakaobohne zur Schokolade

Die Mayas und Azteken waren Völker in Südamerika, die schon 400 nach Christi Geburt die Kakaobohnen entdeckten und anpflanzten.

 

Sie bereiteten daraus ein nahrhaftes Getränk, das sie „Xocoatl“ nannten. Die Kakaomasse vermischten sie mit Pfeffer, Vanille und Honig und tranken sie dann. Die Kakaobutter (als Fett) diente vor allem zu medizinischen Zwecken.

 

 

Man sagt, die Kakaobohnen hätten eine göttliche Herkunft:

Der Schlangengott der Azteken hatte Federn und hiess Quetzalcoatl. Er hatte scheinbar die Kakaobohnen den kleinen Regengöttern gestohlen. Als er einmal in der Stadt Tula war, hatte er die Männer dort gelehrt, wie sie Kakao anpflanzen können, und so das Wissen um diese gestohlene Pflanze an die Menschheit weitergegeben. Dann reiste er weiter und vergrub alle bis dahin bekannten Währungen; Muscheln, Federn und Edelsteine. Nun war Kakao das Zahlungsmittel. Kakao war wegen der Transportprobleme und weil man wenig ernten konnte, sehr viel wert. Ein Tuch, an dem man 450 Stunden gearbeitet hatte, war 100 Kakaobohnen wert. Ein Hase kostete 10 Bohnen.

 

 

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